GEZ Blogs

Hier schreiben unsere Mitarbeiter

06.05.2010PC-Gebühr - Eine dumm-dreiste Frechheit....

... oder die logische Konsequenz neuer Technik?

Machen wir uns doch mal nix vor. Dings-Funk-Stick in Plasma-Empfangsgerät gesteckt und ab gehts. Super-simpel, mit ohne Kabelsalat und die minimalistische Wohneinrichtung ist ebenfalls gewährleistet. Ein, an die Wand genageltes Gerät + entsprechende Konsole = fertig. Ob nun Heimkino via Blue-Ray, Wii-Spieleabend mit Freunden, Urlaubsfotos sortieren von der Digi-Cam oder der gemütliche Sonntagabend mit dem Tatort aus der Region. Für die richtige Stimmung sorgt die Ambi-Light Funktion.

 

Sollte das Gerät mal temporär nicht für Spiel und Spannung genutzt werden, kann es als digitaler Bilderrahmen herhalten, oder, zum Abend hin, ein romantisches Kaminfeuer nachahmen. Und was jetzt noch nicht ist, wird gewiss bald werden.

 

Auch für das Unterwegs-Entertainment ist heutzutage gesorgt. Pausenlos kann der Zerstreuungssuchende Zerstreuung finden. Mobile, Ec-Karten große Wunder der Technik machen es möglich. Radio on, Kopfhörer in, Lautstärke regulieren - aus Rücksicht vor den Mitreisenden - I like, I like...

 

So wird die Fahrt mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln auch wieder erträglicher.

 

Weniger klein, jedoch noch effektiver in Punkto Zeitvertreib - das "Schlepptop"! Harald Schmidt verpasst? Lange Bahnfahrt vor sich? Akku geladen? Super! ARD-Mediathek im www anrufen, Stöpsel in die Lauscher und zurücklehnen. Vielleicht mag der Sitznachbar ja mitschauen? Stöpsel teilen - Fernsehn verbindet!

 

Entziehen kann man sich natürlich auch... einfach mal abschalten! Irgendwie macht dieser Satz für mich in der heutigen Zeit noch mehr Sinn als er jemals gemacht hat. Aber ich bin nicht hier um über Dinge wie Entschleunigung zu referieren.

 

Fakt ist, diese Welt verändert sich stetig und die alterschwachen, herkömmlichen Rundfunkgeräte werden irgendwann in Ihrer jetztigen Form nicht mehr existieren. Goodbye Fernseher and goodbye Radio, welcome new, multifunktionaler Alleskönner! Und das ist das, was die Mehrheit der Menschen will. Alles - und das mit dem geringstmöglichen Aufwand.

 

Was bleiben wird, ist die Tatsache, dass Rundfunk weiterhin produziert wird. Das heißt, die Menschen die Funk und Fernsehen schaffen, müssen, sollen und wollen weiterhin für Ihre Arbeit bezahlt werden. Und das wird durch die Verbreitung der Sache über noch mehr Medien nicht unbedingt günstiger.

 

Wer also der Meinung ist, die PC-Gebühr wäre eine Frechheit, dem sollte eigentlich klar sein, dass dies einfach nur eine Konsequenz der neuen Möglichkeiten ist.  Alles andere wäre, meiner Meinung nach, ein wenig engstirnig.

 

Grüße

Daniela

 

P.S.: Eine Gebühr für neuartige Rundfunkgeräte ist im privaten Bereich nur dann fällig, wenn keine herkömmlichen Rundfunkgeräte vorhanden und angemeldet sind.

26.04.2010Bürokratie Abmeldung

bevor ich hier direkt mit der Tür ins Haus falle, möchte ich mich als „Die Neue" vorstellen. Also, was den Blog angeht "neu"...

 

Bei der GEZ bin ich nämlich schon seit etwas über 4 Jahren. Ich freue mich auf jeden Fall sehr, hier viele Infos, kleine Alltagserlebnisse oder Erklärungen mal auf nicht ganz so bürokratischer Ebene loswerden zu können. Ebenso gespannt bin ich auf Ihre Kommentare und wünsche viel Spaß beim Lesen.

 

Apropros bürokratisch…..

 

Überall ist es das Gleiche: „Wir können Ihre Abmeldung leider nicht telefonisch entgegen nehmen und bitten Sie daher, uns diese schriftlich mit Unterschrift einzureichen."

 

Auch ich habe diesen Satz schon mehr als einmal gehört, egal, ob es sich um eine Versicherung, ein Zeitungs-Abo oder die Mitgliedschaft im Fitnessstudio handelt.

 

Ich dachte mir, dass es doch viel einfacher wäre, anzurufen und die lästige Angelegenheit schnell aus dem Kopf zu schaffen und von der To-Do-Liste streichen zu können.

 

Mittlerweile habe ich nicht nur durch die Erfahrungen in meinem Job gelernt, dass es einen guten Grund dafür gibt, Kündigungen schriftlich zu machen. Es ist eine Absicherung für beide Seiten. Und wenn wir ehrlich sind, sichern wir uns doch auch in anderen Bereichen dauernd ab: wir stellen Sendeberichte in unseren Handys ein, wenn wir SMS verschicken, wir richten Empfangsbestätigungen bei E-Mails ein und wir möchten unbedingt wissen, ob unsere Urlaubsgrüße angekommen sind.

 

Aber gerade wenn es um unser Geld geht, sollten wir doch erst recht mit der gleichen Absicherung an die Sache gehen. Wenn wir also eine Abmeldung verschicken, sei es per Einschreiben oder normaler Post und nicht innerhalb einer bestimmten Zeit eine entsprechende Bestätigung erhalten, unbedingt sofort nachfragen! So kann man sich unter Umständen viel Ärger ersparen.

 

 

 

Und die Moral von der Geschicht?

Abmelden ohne etwas Bürokratie gibt es nicht!

13.04.2010Choleriker, Zyniker und Co.

... eine Frage des Humors?

 

„WENN I SCHREIE DAD, DANN WÜRD SE DES SCHOO MERKEN, FRÄULEIN, UN WENN EANA DES ZO LAUT IS, DANN HALTE SIE DOCH EINFACH DEN HÖRER WEG!!!“

 

O ha, gesagt – getan. Mit einiger Entfernung und den Gesprächslautstärkeregler meines Telefons auf geringster Stufe, verstand ich meinen Gesprächspartner immer noch gut. Probleme bereitete mir als Rheinländerin nur das ur-bayerisch, das mir aus dem Hörer entgegensprudelte.

 

Meine Versuche meinen Gesprächspartner zu einem normalen Gespräch zu bewegen, scheiterten in kläglichen „Tschul…s“, ähm…s“ und „Herr…s“! Der Bayer setzte seinen vollblütigen Monolog derweil uneingeschränkt fort. Aus den Bruchstücken, die ich verstand, und aus dem, was ich aus dem vorliegenden Schriftverkehr erkennen konnte, sortierte ich mir den Ursprung seiner „Lebhaftigkeit“.

 

Es ging um Fernsehempfang ohne DVB-T Receiver und darum, dass er ohne Receiver keine Programme empfangen könne und somit auch keine Rundfunkgebühren zahlen wolle. Den Receiver wolle er sich erst recht nicht kaufen. Er bezog sich auch auf eines unserer vorhergegangenen Schreiben, in welchem ihm der Sachverhalt bereits geschildert worden war, jedoch betitelte er dieses als unzureichend.

 

„I BRAUCH A  AUSFÜHRLICHE ERKLÄRUNG, DIE JEDER NO SO *beep* POLITIKER VERSTEHT. DANN GEH I MIT DEM SCHRIEB MOI ZU DEM HI UN DANN WOLLN MIR MOI SEGN….!!!“

 

Ich kam nun tatsächlich mal zu Wort und versicherte ihm, dass er postwendend eine ausführlichere Erläuterung erhalten würde. Er bedankte sich – nun etwas ruhiger – und verabschiedete sich.

 

Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Diese Situation hatte was Komisches und der Bayer war mir, trotz seiner ruppigen Art, sympathisch. Wenn es doch immer so wäre…! Ich fand es sinnvoll, dass er seinem Ärger Luft machen wollte, und dies nicht nur bei mir. Ob sich dadurch was ändert oder nicht - Schweigen ist, meiner Meinung nach,  der falsche Weg um Dinge zu ändern.

 

Ihre Daniela

Verfasst von Daniela um 16:11Abgelegt unter ArbeitsalltagKommentare lesen/verfassen

01.04.2010Die schwer erklärbaren Befreiungsparagraphen

Aus aktuellem Anlass, denn ich habe gerade mit einer 68-jährigen Dame telefoniert.

In meinem Job telefoniere ich (fast) täglich mit Teilnehmern, auch mit vielen Senioren, die Rente beziehen. Ich erläutere bei Bedarf, dass eine Befreiung nur möglich ist, wenn zusätzlich zum Beispiel noch Grundsicherungsleistungen bewilligt worden sind.

Die Senioren gehören zu einer Generation, die es einfach gewöhnt waren und immer noch sind, korrekt ihre Rechnungen ( bzw. Zahlungsaufforderungen) zu bezahlen.

Ich kann sehr gut verstehen, dass sie zumeist recht außer sich sind, wenn sie dann am Telefon erfahren müssen, dass sie trotz einer geringen Rente keine Befreiung von der Gebührenpflicht erhalten können. 

Dasselbe gilt für junge Erwachsene, die sich in Ausbildung befinden und wirklich mit sehr wenig Budget ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Auch hier erlebe ich verärgerte und enttäuschte Anrufer, die sich darüber beschweren, dass sie nur mit dem Bezug von Leistungen wie zum Beispiel Berufsausbildungsbeihilfe befreit werden werden können.

Ich finde, das ist in meinem Job sehr wichtig: Zuhören, die Sachverhalte erklären und beraten. So ging es auch im Gespräch mit der älteren Dame. Klar war sie nicht begeistert über das, was ich ihr an Möglichkeiten aufzeigen konnte. Aber auch hier hab ich festgestellt, dass immer wieder mal falsche oder unvollständige Infos an die Teilnehmer gegeben werden, sei es von Arbeitsämtern oder Bürgerbüros.

Deshalb mein Rat: Unbedingt uns anrufen, wenn Unklarheiten bezüglich Befreiungen zu beseitigen sind!

Dafür sind meine Kollegen und ich Montags bis Freitags von 07.00 bis 19.00 Uhr für Sie da.

 

Ihre Anja

Verfasst von Anja um 13:05Abgelegt unter ArbeitsalltagKommentare lesen/verfassen

Der GEZ-Mitarbeiterblog

Der Mitarbeiterblog ist unser „Tagebuch“ als GEZ-Mitarbeiter: Hier gehen wir auf aktuelle Fragen zum Thema Rundfunkgebühren ein, setzen diese in Bezug zu unserem Arbeitsalltag oder empfehlen vielleicht einfach einen neuen Fernsehfilm. Je nach Lust und Laune.

Denn darum geht es: Hier schreiben wir als Mitarbeiter, und zwar das, was wir für wichtig erachten. Ungeschnitten. Wir Blogger kommen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen und widmen uns unterschiedlichen Themen – abhängig vom jeweiligen Interessensgebiet oder aktuellen Anlässen.

Unser Ziel ist es, mit dem Blog einen Einblick hinter die Kulissen der GEZ zu gewährleisten – offen, transparent und direkt. Woran arbeiten wir, wie arbeiten wir, welche Themen beschäftigen uns in unserem Arbeitsalltag? Auf diese und ähnliche Fragen wird dieser Blog nach und nach Antworten geben. A propos Antworten: Blogging ist Dialog. Deshalb freuen wir uns auf Ihre Anregungen, Ideen und Kommentare, um den Dialog in Gang zu halten.

Wir bloggen aus Spaß an der Freude. Hinter den Blogeinträgen steht nicht die GEZ, sondern wir Mitarbeiter selbst. Wir hoffen, Sie haben ebensoviel Spaß am neuen GEZ-Mitarbeiterblog! Auf Ihre Meinungen sind wir gespannt.

Ihr GEZ-Blogger-Team

GEZ Blogs

Anja (42 Jahre)
„Telefonische und schriftliche Teilnehmerbetreuung“
Daniela (29 Jahre)
„Forderungsmanagement“
Evelyn (33 Jahre)
„Forderungsmanagement“
Vera Z. (35 Jahre)
„Telefonische und schriftliche Teilnehmerbetreuung“

Der "Boxer-Spot" der GEZ